Soziopathen, Psychopathen, Taufpa… ach nee, das war was anderes

Mit diesen Begriffen wird um sich geschmissen wie mit Bonbons. aber was ist nun eigentlich was. Psychopath oder Soziopath – haben doch einfach alle einen an der Waffel. Nee, naja, ganz so einfach ist es nicht.

So hat man durch die werte Wissenschaft durchaus gravierende Unterschiede festgestellt, auch hinsichtlich der Ausprägung ind er Amygdala (ein Teil des Gehirns, u.a. zuständig für Empathie, Mitgefühl usw).

Während ein Soziopath meist eh mit Vorsicht genossen wird, fliegen Psychopathen selten als solche auf. Psychopathen wissen verdammt gut, was und wie sie es tun, sie sind Meister der Manipulation udn Weltmeister im Schauspielern. Die Bedürfnisse anderer und auch die seelische Natur sind ihnen fremd. Denn: Sie haben selbst keinerlei Ansätze in dieser Richtung. Psychopathen sind wie ein leerer Ballon, der selbst keine Gefühle empfinden kann, diese aber sehr gut nachahmen und anderen auch vermitteln kann, da er sein emotionales Defizit mit Scharfsinn oftmals ausgleicht. Was man insofern als Mitgefühl empfindet, ist nicht wirklich gefühlt. Klar, nicht jeder Psychopath muß automatisch ein Arsch sein.

Fakt ist einfach: Diese innere Leere wird oft versucht durch die bei anderen bewirkten Gefühle, manchmal erreicht durch absolut rücksichtsloses Verhalten und Manipulation, zu füllen. Ist ein magerer Ersatz, doch diese Menschen haben im Grunde nicht viel Wahl. Dieses biologische Defizit haben sie sich nicht ausgesucht und sind von Geburt an damit geschlagen. Stellt Euch einfach mal, Ihr würdet rein gar nichts empfinden können, während alle anderen um Euch herum einen Bezug zu einem schönen Sommertag, einer zerbrochenen Beziehung etc haben können. Nicht so dolle, ne. In der Verbrecherwelt sind das diejenigen, die mit größter Vorsicht zu genießen sind, da akribisch (perfektionistisch) und wohl überlegt bis zum Geht-Nicht-Mehr. Und: Grenzen gibt es nicht.

So, nun zu den Soziopathen: Sie erkennt man meist daran, daß um sie ein großer Bogen gemacht wird. Sie haben ihre Gefühle nicht wirklich unter Kontrolle: Der Grund für Ihr Anders-Sein liegt nicht in einer körperlichen Fehlfunktion, sondern meist in einem Kindheits-Trauma (Mißbrauch jeglicher Form u.ä.) . Dies führt irgendwann dazu, daß diese Menschen Gefühle anderer nicht mehr wahrnehmen und erst nicht richtig deuten. Mimik, Gestik… sie halten Dinge für lustig, wo andere kotzen könnten. Dabei fehlt es oft an Schamgefühl, Vernunft und angebrachtem Verhalten. Als Verbrecher sind sie meist sehr unwirrsch und un-organisiert, gehen also eher ins Netz. So wie sie die Gefühle und Signale anderer mißdeuten oder gar nicht wahrnehmen, haben sie ihre nicht unter Kontrolle und handeln sehr affektiv. Klar, daß man da aneckt und sich nicht viele Freunde macht.

Therapie-Ansätze gibt es in beiden Fällen, wobei Psychopathie nicht geheilt werden kann. Zumeist ist es in beiden Fällen zuerst einmal eine Kombi aus Psychopharmatka (wenn nötig) und vor allem Verhaltnstherapie, um ein Gesprü für die Umwelt wieder zu entwickeln bzw es als Psychopath wenigstens gesitig zu verstehen, wenn auch emotional nicht zu erfassen.

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